Muss als Selbstständiger ein Geschäftskonto eröffnet werden?

Grundsätzlich besteht keine gesetzliche Verpflichtung zur Eröffnung eines Geschäftskontos. Dem Finanzamt ist es sowieso schon mal grundlegend gleichgültig über welches Konto die gewerblichen Transaktionen durchgeführt werden. Selbstständige sollten sich allerdings einige Punkte beachten. Grundsätzlich bietet ein Geschäftskonto die Möglichkeit die privaten und geschäftlichen Transaktionen sauber zu trennen. Das vereinfacht schon mal die Buchhaltung enorm. Zudem müssen Selbstständige einem Prüfer des Finanzamts das Konto über welches auch die gewerblichen Transaktionen laufen, vollständig offen legen. Dieser sieht also auch alle privaten Abbuchungen und Zahlungen. Ob dies gewünscht bzw. immer so von Vorteil ist, sei einmal dahin gestellt.

 

Banken lehnen gewerbliche Nutzung eines Privaten Konto ab

Eröffnen Kunden ein Privates Girokonto, so akzeptieren Sie mit der Kontoeröffnung auch automatisch die Bedingungen der Bank. Die meisten Banken schließen aber in Ihren Bedingungen die gewerbliche Nutzung eines Girokontos aus. Während viele Banken bei sehr wenigen gewerblichen Transaktionen (vielleicht 5 Transaktionen im Monat) noch ein Auge zudrücken, sieht dies bei regelmäßigen geschäftlichen Zahlungen schon anders aus. Hier kann die Bank die gewerbliche Nutzung des Privaten Girokontos untersagen.

 

Mehr Leistungen eines Geschäftsgirokontos

Im Gegensatz zu einem normalen Privaten Girokonto besitzt ein Geschäftskonto auch eine größere Funktionalität. So unterstützt nur ein Geschäftskonto das Lastschriftverfahren. Dies ist mit einem Privaten Girokonto überhaupt nicht möglich.

 

Günstiges Geschäftskonto

Die meisten Existenzgründer entscheiden sich gegen ein Geschäftskonto auf Grund der höheren Kosten. Immerhin verlangen die Bank für die Führung eines Businesskontos eine monatliche Kontoführungsgebühr. Außerdem wird nochmals jede einzelne Transaktion bzw. Bewegung am Konto (Bargeldeinzahlung, Bargeldauszahlung) noch mal extra abgerechnet.

Es gibt aber auch günstige Geschäftskonten, die keine allzu hohen Kosten verursachen und sich daher perfekt für Existenzgründer oder Selbstständige eignen, welche die Kosten eines entsprechenden Kontos senken möchten. Die Postbank bietet Ihr Geschäftskonto unter Umständen ohne Kontoführungsgebühr an. Besitzen Kunden ein monatliches Kontoguthaben von 10.000 Euro, so verzichtet die Postbank auf die Kontoführungsgebühren. Bei 5.000 Euro durchschnittlichen Guthaben zahlen Geschäftskunden nur 5,9 0Euro im Monat.  In dieser Gebühr sind aber schon 10 beleglose Transaktionen enthalten, eine kostenlose Bankkarte, 3 Bargeldeinzahlungen und sämtliche Bargeldabhebungen am Geldautomaten der Postbank bzw. Cash Group. Erst ab der 11. beleglosen Buchung bezahlen Geschäftskunden 0,09 Euro pro Transaktion. Damit ist die Postbank wirklich sehr günstig. (mehr Informationen: www.postbank.de)

 

Günstiges Geschäftskonto mit sehr vielen Transaktionen

Selbstständige bzw. Unternehmen mit vielen Transaktionen (ab 90 Transaktionen im Monat) empfiehlt sich das Commerzbank Aktiv-Plus-Konto. Hier bezahlen Kunden eine Kontoführungsgebühr von 13,90 Euro. Dafür wird aber kein belegloser Posten zusätzlich abgerechnet.  (Mehr Informationen: www.commerzbanking.de)
 

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