Kann das normale Girokonto als Geschäftskonto verwendet werden?

Gerade Existenzgründer (Start-Up) wünschen sich am Anfang die Umkosten Ihres Unternehmens oder Ihrer Selbstständigkeit so gering wie möglich zu halten. Einer der Kostenpunkte die dabei immer gerne vermieden werden, besteht in dem Geschäftskonto. Denn die Banken erheben für Ihre Geschäftskonten immer höhere Gebühren als für ein privates Girokonto. Und dabei kann das Geschäftskonto tatsächlich zu einem Kostenfaktor werden. Denn das was ein Geschäftskonto wirklich teuer macht, muss nicht primär die Kontoführungsgebühr sein. Richtig teuer werden in der Regel erst die Gebühren für Transaktionen, Daueraufträge, Gutschriften, Lastschriften, Bargeldabhebungen, die ecKarte, eine Kreditkarte und sogar der Kontoauszug. Diese einzelnen Posten lassen sich die Banken bei Ihren Geschäftskonten nämlich noch mal zusätzlich bezahlen.

 

Einige Banken verlangen für Ihre Geschäftskonten noch eine Gebühr von 15 Cent pro beleglosen Posten (Onlineüberweisung). Selbst 25 Cent Gebühren für eine Bargeldverfügung, sind keine Seltenheit. Wünschen sich Geschäftskunden dann noch eine Kreditkarte zu dem Geschäftsgirokonto, liegen die Gesamtkosten schnell bei 20 Euro im Monat. Mehr Geld als viele für Ihr Privates Girokonto bezahlen.

 

Privates Girokonto nicht für gewerbliche Transaktionen nutzen

Die meisten Banken schließen in Ihren Bedingungen die gewerbliche Nutzung Ihrer Privaten Girokonten aus. Und genau diese Bedingungen müssen Kunden bei Eröffnung des Girokontos akzeptieren. Sie stimmen also folglich zu, dass Sie Ihr Privatkonto nicht für geschäftliche Transaktionen verwenden. Merkt die Bank, dass Kunden ein Privates Girokonto für gewerbliche Transaktionen nutzen, so meldet sich die Bank bei den Kunden und weist auf die ausschließliche Private Nutzung hin. Gleichzeitig macht die Bank auf Ihr Geschäftskonto aufmerksam und das Kunden bitte Ihre gewerblichen Transaktionen über ein Geschäftskonto abwickeln sollen.

Haben Unternehmen aber nur wenige gewerbliche Transaktionen im Monat die über das Girokonto durchgeführt werden, sagen nur wenige Banken etwas gegen diese Art der Nutzung.

 

 

Dennoch empfiehlt es sich immer ein Geschäftskonto zu eröffnen, da Selbstständige so Ihre gewerblichen Ausgaben und Einnahmen von den Privaten trennen können. Das vereinfacht zum Beispiel die Buchhaltung. Auch gibt es vergleichsweise günstige Geschäftsgirokonten, bereits ab 5,90 Euro monatl. Kontoführungsgebühr und 9 Cent für einen beleglosen Posten. (Commerzbank Aktiv-Konto).

Besitzen Freiberufler hohe Einnahmen und können ein durchschnittliches Kontoguthaben von 10.000€ aufweisen, so bietet die Postbank sogar ein kostenloses Geschäftskonto an (ohne Kontoführungsgebühr). Außerdem beinhaltet das Postbank Geschäftskonto noch 10 gebührenfreie Onlinetransaktionen und danach kosten diese 9 Cent. Bei solchen Gebühren können Kunden auch ein Geschäftsgirokonto eröffnen.

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